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100 Jahre Volksabstimmungen- Gemeinsam über Grenzen -

© Staatskanzlei

Rund um die Uhr ins Museum

Datum 11.05.2020

Der Geschichtsverein Niebüll hat eine Ausstellung zur Grenzziehung von 1920 gestaltet, die auch virtuell besucht werden kann.

Das Jahr 2020 sollte ein ganz besonderes werden für den Geschichtsverein Niebüll: Drei Jahre lang hatten die Mitglieder recherchiert, Originalquellen gesichtet und eine Ausstellung über die Grenzziehung vor einhundert Jahren entwickelt und gestaltet. Einen Tag vor der Eröffnung der Ausstellung dann die Ernüchterung: Wegen der SARS-CoV-2-Pandemie wurden alle Museen im Land geschlossen.

Geschichte erleben – auch aus der Ferne

Kurzerhand machten die Mitglieder des Geschichtsvereins aus der Not eine Tugend und ließen den Rundgang durch das Richard-Haizmann-Museum digitalisieren. Seit Mitte April, knapp einen Monat nach der geplanten Eröffnung, können so nun auch Menschen aus einer der Risikogruppen aus ganz Schleswig-Holstein mit nur wenigen Klicks in die Zeit um das Jahr 1920 zurückreisen.

Ausstellung wiedereröffnet

Noch einmal drei Wochen später hat sich vieles geändert: Die Zahl der Neuansteckungen im echten Norden ist zurückgegangen, die Landesregierung hat zahlreiche Regelungen gelockert. So kann auch das Richard-Haizmann-Museum seit dem 8. Mai wieder seine Tore für Besucher öffnen. Damit sind auch die historischen Wahlplakate, Bürgeraufrufe und Fotografien zur Vorgeschichte und der Entwicklung nach der Grenzziehung 1920 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. August, es besteht Maskenpflicht.

Weitere Informationen

Virtuelle Ausstellung "100 Jahre Volksabstimmung im Landesteil Schleswig"

Internetseite des Geschichtsvereins Niebüll

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